Fastned kooperiert mit REWE und startet gemeinsames Pilotprojekt

Copyright Abbildung(en): Fastned

Gemeinsam mit REWE Region Mitte hat Fastned eine gemeinsame Kooperation ins Leben gerufen. Ziel ist es Schnellladegeräte an deren Supermärkte zu errichten und zu betreiben. Zunächst startet die Zusammenarbeit mit einem Pilotprojekt an vier Supermärkten rund um Frankfurt mit der Intention, die Zusammenarbeit auf weitere Standorte auszuweiten. Ziel ist es zu testen, ob bei Fahrern von Elektroautos das Interesse besteht, ihre Fahrzeuge während des Einkaufs zu laden.

REWE sieht in der Kooperation die Möglichkeit den eigenen Kunden das bestmögliche Einkaufserlebnis zu bieten. Fastned hingegen profitiert von den REWE Supermärkte durch eine wertvolle Ergänzung des wachsenden Netzwerks an Schnellladestationen. Die nachhaltige Mission beider Unternehmen wird visuell in dem Gebrauch von Holz für die Ladestation und dem Supermarkt widergespiegelt. Darüber hinaus werden die Schnellladestationen von Fastned ausschließlich mit 100 % nachhaltiger Energie aus lokalen Ressourcen betrieben.

„Wir sind begeistert von dieser Kooperation mit REWE, da sie ein weitreichendes Netzwerk an geeigneten Standorten haben, und Nachhaltigkeit Teil ihrer Mission ist. Wir sind zuversichtlich, dass wir den Kunden von REWE einen wertvollen Service bieten können und das Netzwerk an Schnellladestationen zukünftig ausweiten werden.“ – Michiel Langezaal, Geschäftsführer von Fastned

Im April 2017 wurde bekannt das Fastned nach Deutschland expandiert. Im September des gleichen Jahres wurde dann bekannt, dass das Unternehmen von der deutschen Bundesregierung einen Förderbescheid über 4,1 Millionen Euro erhalten hat. Fastned will mit dem Geld 25 Schnellladestationen mit jeweils mehreren Ladesäulen in ganz Deutschland installieren. Die Stationen sollen mit der neuesten Ladetechnologie ausgestattet sein und das Schnellladen innerhalb von 20 Minuten und für eine Reichweite von 250 Kilometer ermöglichen. Die erste offizielle Ladestation von Fastned wurde im Juni 2018 in Deutschland in Betrieb genommen.

Auch andere Unternehmen – Discounter, Baumärkte, usw… – kooperieren mit Ladesäulenanbieter. Die EnBW und hagebau machen beispielsweise künftig gemeinsame Sache. Geplant ist der Ausbau von bis zu 100 neuen Schnellladestationen deutschlandweit. Diese sollen an hagebaumärkten und WERKERS WELT Standorten entstehen. Auch die niederländische Vattenfall-Tochter Nuon und McDonald’s wollen noch in diesem Jahr mit der Aufstellung von 168 Schnellladestationen beginnen.

Quelle: Fastned – Pressemitteilung vom 09.10.2018

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Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Schnelllader sind außerordentlich wichtig … an Fehrnverkersstrecken. Schnellladen bei Rewe heist anstöpseln, zum Bäcker einen Kaffee trinken und weiter. Wenn ich bei Rewe einkaufe und bummelig nach einer Stunde zum Auto komme und dann 50km mehr Reichweiter im Akku habe würde mich das sehr freuen. Statt 2 o. 4 Schnelllader sind 10 o. 20 Langsamlader mit 7,4kW o. 11 kW deutlich billiger und besser. Langsam laden wo man verweilt, schnell laden wo man eilt.

Ich würde sagen, dass die Kombination von beidem wichtig ist. Ich zum Beispiel bin fast täglich auf Langstrecken unterwegs ( ich fahre circa 60.000 km im Jahr ), und das nicht immer in der Nähe von Autobahnen. Somit stehen mir nicht immer Supercharger zur Verfügung.
Deshalb ist es auch wichtig in ländlichen Regionen Schnelllader zur Verfügung zu haben.
Wenn ich also bei Rewe eine Pause einlegen, einen Kaffee trinke und meine E-Mails checke und nach einer Dreiviertelstunde circa 120-150 km mehr Reichweite habe finde ich das perfekt. Mit nur 40 km mehr Reichweite würde mir das nicht wirklich viel bringen.
Meine Empfehlung: mind. 2 Schnelllader und dann noch vier, sechs…. Schnarchlader für Einheimische.

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