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Eni und IONITY schließen Rahmenvertrag über die Installation von Hochleistungslader

Luftaufnahmen einer italienischen Stadt am Wasser
Photo by Candré Mandawe on Unsplash
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Der italienische Mineralölkonzern Eni und IONITY haben Ende Oktober 2018 einen gemeinsamen Rahmenvertrag über die Installation von Hochleistungsladern für Elektroautos an Eni-Tankstellen unterzeichnet. IONITY, einJoint Venture zwischen BMW GroupDaimler AGFord Motor Company und Volkswagen Konzern mit Audi und Porsche, hat Eni in Italien als strategischen Partner ausgewählt, um 180 hochmoderne Ladegeräte an 30 Standorten zu installieren. Insgesamt plant IONITY bis 2020 die Installation von 400 Stationen mit bis zu 2.400 Ladegeräten europaweit.

Jede Station verfügt über sechs 350 kW-Ladegeräte (mehr als das 100-fache der Leistung herkömmlicher Haushaltsgeräte), die in der Lage sind, die nächste Generation von Elektrofahrzeugen in weniger als 20 Minuten aufzuladen.

Klar sei bereits jetzt, dass die 400 bislang geplanten Stationen mit jeweils mindestens sechs Ladepunkten nicht reichen werden, um den künftigen Bedarf an Elektroauto-Ladesäulen decken zu können. Deshalb wolle Ionity die eine oder andere Station noch nachlegen.

„Wenn wir die Ladeinfrastruktur fertig aufgebaut haben, dann wird das wie ein Befreiungsschlag für die Elektromobilität sein. Und wir sind sicher, dass es danach weitere spannende Herausforderungen gibt.“ – Marcus Groll, Geschäftsführer von Ionity

Diese Kooperation zwischen Eni und IONITY ist Teil von Eni’s Plan zur Entwicklung einer nachhaltigen Mobilität: Aus einem Gesamtnetz von 4.400 Tankstellen versorgen 3.500 Eni Diesel +, den Premium-Diesel mit 15% erneuerbarem Anteil, der in der Bioraffinerie Venedig produziert wird, während rund 1.000 auch LPG und Methan liefern.

Neben Eni macht sich auch Enel X für den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Italien stark. Enel X, der Geschäftsbereich der Enel-Gruppe für innovative Produkte und digitale Lösungen, und der italienischen Hafenverband (Assoporti), der die Hafenbehörden der Ostadria (Triest) zusammenführt, haben im Juli 2018 ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Ziel dieser angestrebten Zusammenarbeit ist die Förderung der Entwicklung der Elektromobilität durch die Schaffung einer umfassenden und modernen Ladeinfrastruktur, die sich den Kundenbedürfnissen anpasst.

Quelle: Eni – Pressemitteilung vom 25. Oktober 2018

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