Elektroauto-Nachtstromtarif für Spanien: 100 Kilometer Reichweite für 50 Cent

Iberdrola

Der spanische Energieversorger Iberdrola plant, bis 2021 insgesamt 25.000 E-Fahrzeug-Ladestationen in Spanien zu installieren. Die meisten von ihnen – 16.000 – sollen in Privathäusern installiert werden und die restlichen 9000 bei Unternehmen, die ihren Mitarbeitern oder Kunden diesen Service anbieten möchten.

Im Einklang mit seiner Verpflichtung, nachhaltige Mobilität zu fördern und seinen Kunden dazu passende Produkte und Dienstleistungen anzubieten, hat Iberdrola auch einen neuen Smart Mobility-Plan zur Förderung der Elektromobilität gestartet. Smart Mobility ist eine umfassende Lösung, sie beinhaltet die Anschaffung einer Ladestation, ihre Installation und Garantie, die Beratung sowie die Möglichkeit, sie in Echtzeit und aus der Ferne durch eine einfache App für alle IOS und Android-Geräte.

Iberdrola hat auch einen speziellen Stromtarif für Kunden mit Elektroauto ins Programm genommen: Dabei sind die Energiekosten zwischen 1 und 7 Uhr in der Nacht am niedrigsten, womit es sich lohnt, seinen Stromer genau in dieser Zeit zu laden. Die Treibstoffkosten fürs Elektroauto sollen mit diesem Tarif bei etwa 50 Cent je 100 Kilometer liegen und wären somit um einiges billiger als Benzin, so das Unternehmen. Iberdrola hat sich auch dazu verpflichtet, Kunden mit dem Elektroauto-Tarif 100 Prozent Ökostrom zu liefern.

Das Unternehmen fördert die Elektromobilität entsprechend seinem Engagement für Nachhaltigkeit. Die Elektrifizierung des Verkehrs ist ein effektiver Weg, den Klimawandel zu bekämpfen. Aus diesem Grund hat das Unternehmen einen Plan entwickelt, der Mitarbeiter, Unternehmen, Kunden und Lieferanten durch gezielte Maßnahmen von nachhaltiger Mobilität überzeugen soll.

Quelle: Iberdrola – Pressemeldung vom 21.03.2018

Ein Kommentar

  1. Gute Idee! Wäre interessant, was das Komplettpaket kostet.
    Jetzt fehlt nur noch, dass die im Auto-Akku gespeicherte und für Fahrten nicht gebrauchte Energie am Tag auch für Haushaltszwecke verwendet werden kann.
    Ein an die hauseigene PV angeschlossener Akku kostet derzeit für 6 kwH ca. 7,000.– Euro – da wäre es doch wesentlich besser, den Autoakku mit vielleicht 40 kwH zu verwenden, also doppelt zu nutzen …
    Die Technik Vehicle to grid beherrschen derzeit leider nur Autos mit Chademo-Adapter – es wäre an der Zeit, die europäische CCS-Norm entsprechend aufzurüsten …

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