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Byton sichert sich Produktionslizenz für China

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Manchmal muss man um Ecken denken, um ans Ziel zu gelangen. Dies zeigt der aktuelle Schachzug von Byton. Diese haben Tianjin Huali, eine schwächelnde Einheit der FAW Group gekauft, um sich deren Produktionslizenz für China zu sichern.

Byton konnten wir im Rahmen der Europapremiere des BYTON Concept in Mailand kennenlernen. Und haben von dort über das Fahrzeug, das Unternehmen und die Vision dahinter ausführlich berichtet. Das als BYTON Concept vorgestellte Elektroauto wird als M-Byte vom Band laufen. Des Weiteren ist ein zweites Fahrzeug mit der Bezeichnung K-Byte geplant.

Durch die Tatsache, dass Byton Tianjin FAW Xiali gekauft hat, muss das Unternehmen zwar zunächst für überfällige Gehälter und Schulden gerade stehen. Kann dann aber mit der erworbenen Lizenz mit der Produktion von Elektroautos in China starten. Dieser Schritt wurde notwendig, da China 2016 gegen die aufkommenden „Ein-Fahrzeug-Hersteller“  vorgehen wollte. Durch die reglementierte Vergabe von Lizenzen sollen übermäßige Produktionskapazitäten verhindert werden.

Noch im Juni hat Byton verkündet, dass die 500 Millionen Dollar schwere Finanzierungsrunde abgeschlossen ist. Bereits im April wurde bekannt, dass China über FAW direkt in BYTON investiert hat; jedoch nicht so hoch, dass FAW Kontrolle über BYTON ausüben kann. Ende September hat man zudem verkündet, dass man mit Bosch eine strategische Kooperationsvereinbarung unterzeichnet hat. Man hat sich vorgenommen in mehreren Bereichen eng zusammenzuarbeiten. Begründet durch die Herkunft des chinesischen Elektroautoherstellers Byton wird man mit dem deutschen Zulieferer Bosch im Bereich Elektromobilität kooperieren.

Quelle: Automobil Produktion – Byton kauft schwächelnde FAW-Tochter Tianjin

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