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BMW legt Grundlage in Tixie, China um bis zu 100 Prozent elektrische Fahrzeuge zu produzieren

Symbolbild | BMW AG
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Fünfzehn Jahre besteht das BMW Joint-Venture mit Brilliance China Automotive Holdings Ltd. (CBA) bereits. Der Vertrag für diese Zusammenarbeit wurde nun vorzeitig verlängert und soll darüber hinaus vertieft werden. Die Vertragsverlängerung gilt für 22 Jahre (von 2018 bis 2040). Die BMW Group beabsichtigt zudem, ihren Anteil an BBA von 50 Prozent auf 75 Prozent zu erhöhen.

Neben der Unterzeichnung einer entsprechenden Vereinbarung wurde zudem bekannt, dass die beiden Unternehmen, in den kommenden Jahren über drei Milliarden Euro in neue und bestehende Werkstrukturen in Shenyang zu investieren: In Tiexi wird ein neues Werk auf dem bestehenden Werksgelände die Kapazität des Standorts verdoppeln. Weitere umfangreiche Um- und Ausbauten betreffen das in der Region benachbarte Werk Dadong.

Die Struktur des Werks wird – bei gleichbleibender Produktionskapazität – sukzessive auf zukünftige BMW Modellvarianten und das erwartete Marktwachstum ausgebaut. In der Folge werden die BBA Werke ab Anfang der 2020er Jahre das jährliche Produktionsvolumen von BMW Automobilen schrittweise auf 650.000 Einheiten steigern. Dabei entstehen 5.000 neue Arbeitsplätze.

In Bezug auf Elektromobilität gab BMW zu verstehen, dass man von einer stark wachsenden Nachfrage nach elektrischen und elektrifizierten Automobilen in China ausgeht. Daher ist es nur nachvollziehbar, dass die eigene Produktion konsequent darauf ausgerichtet wird. Mit seinem hochflexiblen Produktionssystem wird das neue Werk in Tiexi in der Lage sein, Fahrzeuge mit vollelektrischen, teilelektrischen sowie konventionellen Antrieben auf einer einzigen Produktionslinie zu fertigen.

„Wir erweitern unser Produktionssystem in Tiexi um ein neues Werk. Mit diesem neuen Werk, dem bereits bestehenden Motorenwerk und der Batteriefertigung sind wir ideal aufgestellt. Mit unserem hochflexiblen Produktionssystem können wir schnell auf die jeweilige Marktnachfrage reagieren und wären in der Lage, bis zu 100 Prozent elektrische Fahrzeuge zu produzieren.“ – Oliver Zipse, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Produktion

Ergänzend zu den beiden Automobilwerken betreibt BBA bereits seit einem Jahr in Tiexi eine eigene Batteriefabrik. Im Mai 2018 legte das Unternehmen den Grundstein für eine umfassende Erweiterung dieser Batteriefabrik. Das neue „High-Voltage Battery Centre Phase II“ wird künftig die neuen, leistungsfähigeren Batterien der fünften Generation BMW eDrive Technologie für den vollelektrischen BMW iX3 produzieren.

Im April diesen Jahres hat sich BMW verpflichtet, seine Lade-Netzwerke im weltgrößten Automobilmarkt China weiter auszubauen. Bis Ende des Jahres plant BMW mehr als 80.000 öffentliche Ladesäulen in mehr als 100 chinesischen Städten installiert zu haben. Ziel sei es, insbesondere für die eigenen Nutzer neuer E-Fahrzeuge effizientere, komfortablere und intelligentere öffentliche Lademöglichkeiten anzubieten, so das Unternehmen.

Quelle: BMW AG – Pressemitteilung vom 11.10.2018

Ein Kommentar

  1. In China handeln und in Europa erzählen das man nicht erwartet das die Abzatzzahlen deutlich steigen. Da Arbeitet ein Unternehmen an seinem Image. Die wollen bestimmt VW den Rang als unfähige Unternehmer, Betrüger und Lügner streitig machen.
    Es wird dringend Zeit für eine drastische Quote in Europa. In China geht es ja ganz offensichtlich.

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