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BMW: Konsequenter Ausbau der Elektromobilität und Verfolgung der Strategie NUMBER ONE > NEXT

BMW Hauptzentrale in München
BMW AG
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Anfang November gibt die BMW Group zu verstehen, dass man an der konsequenten Zukunftsausrichtung auch unter herausfordernden Rahmenbedingungen festhalten wird. Das Unternehmen investiert im Rahmen seiner Strategie NUMBER ONE > NEXT umfassend in die Technologien von morgen und hält trotz der anhaltend hohen geo- und handelspolitischen Volatilität an seinem Kurs fest, wie der Vorsitzende des Vorstands der BMW AG, Harald Krüger, am Mittwoch in München zu verstehen gab.

„Wir stehen für Vertrauen und Kontinuität. Die BMW Group hat mehr als 100 Jahre Erfahrung im Umgang mit Transformation und Volatilität in einer sich schnell verändernden Welt. Deswegen sehen wir herausfordernde Rahmenbedingungen als Chance, unser Unternehmen voranzubringen und unsere führende Position im Wettbewerb zu festigen. Wir setzen unsere Strategie konsequent um und investieren trotz eines volatilen Umfelds umfassend in die Technologien der Zukunft.“ – Harald Krüger, Vorsitzende des Vorstands der BMW AG

BMW legt seinen Fokus neben dem Hochlauf der Modelloffensive auf den konsequenten Ausbau der Elektromobilität und dem autonomen Fahren. Hierzu treibt das Unternehmen die ACES-Themenfelder (Autonomous, Connected, Electrified und Services/Shared) maßgeblich voran.

BMW setzt verstärkt auf China

Hierzu zählt unter anderem der umfassende Ausbau des eigenen Geschäfts in China. Als erster ausländischer Automobilhersteller hat BMW eine Vereinbarung mit ihrem lokalen Partner Brilliance zur Übernahme der Mehrheit am Joint Venture BMW Brilliance Automotive geschlossen.

Des Weiteren wurde ein neu ins Leben gerufene Joint-Venture mit dem Namen „Spotlight Automotive Limited“ für die Entwicklung und Produktion elektrischer Fahrzeuge in China am Markt positioniert. Neben elektrischen MINI Fahrzeugen wird das Joint Venture auch elektrische Fahrzeuge für Great Wall Motor herstellen.

25 elektrifizierte Fahrzeuge bis 2025 angepeilt

Stand heute ist geplant, dass die BMW Group 2021 mit dem BMW i3, dem MINI Electric, dem BMW iX3 sowie dem BMW i4 und dem BMW iNEXT über fünf voll elektrifizierte Modelle verfügt. Bis 2025 soll die Zahl auf mindestens zwölf Modelle steigen.

Neben den rein elektrifizierten Modellen wird BMW zudem auf Plug-in-Hybriden setzen, deren elektrische Reichweite bereits im kommenden Jahr signifikant steigen wird. Das Angebot der BMW Group wird dann mindestens 25 elektrifizierte Modelle im Jahr 2025 umfassen. Grundlage für dieses Angebot sind hochflexible Fahrzeugarchitekturen sowie ein ebenso flexibles globales Produktionssystem. Künftig wird das Unternehmen in der Lage sein, Modelle mit vollelektrischen (BEV), teilelektrischen (PHEV) und konventionellen (ICE) Antrieben auf einer einzigen Linie zu fertigen.

Rohstoffe und Nachhaltigkeit spielen eine entscheidende Rolle

Ein erfolgreiches Management der für die Batteriezellen erforderlichen und stark nachgefragten Rohstoffe ist essentiell, um im Bereich der E-Mobilität Erfolg zu haben. Daher wird BMW in diesem Bereich künftig eine andere Strategie verfolgen. Um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, kauft das Unternehmen einzelne Rohstoffe wie Kobalt künftig selbst ein und stellt sie den Batteriezellen-Lieferanten zur Verfügung. Diese Strategie hat man bereits beim Einkauf von Aluminium und anderen Rohstoffen eingesetzt.

Darüber hinaus befindet sich die BMW Group in Gesprächen mit Lieferanten mit dem Ziel, langfristige Vereinbarungen für Batterierohstoffe abzuschließen, die die Nachhaltigkeitskriterien des Unternehmens erfüllen.

Des Weiteren haben die BMW Group, Northvolt und Umicore haben ein gemeinsames Technologiekonsortium gebildet, um bei der Weiterentwicklung einer vollständigen und nachhaltigen Wertschöpfungskette für Batteriezellen für Elektrofahrzeuge in Europa eng zusammenzuarbeiten.

Noch im laufenden Jahr will das Unternehmen 140.000 elektrifizierte Fahrzeuge an Kunden ausliefern. Bis Ende 2019 sollen insgesamt mehr als eine halbe Million elektrifizierte Fahrzeuge der BMW Group auf den Straßen unterwegs sein.

Quelle: BMW AG – Pressemitteilung vom 07. November 2018

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