Bis 2023 1.600 Elektro-Lkws von Volkswagen Caminhões e Ônibus bei Brauerei Ambev im Einsatz

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Bis 2023 will die Brauerei Ambev für den Getränketransport insgesamt 1.600 Elektro-Lkws von Volkswagen Caminhões e Ônibus einsetzen. Durch die gemeinsame Partnerschaft werden ungefähr 35 % der Fremdfahrzeugflotte der Brauerei mit sauberer Energie betrieben. In der Logistikkette von Ambev soll somit über 30.400 Tonnen CO2 eingespart werden, die bisher jährlich ausgestoßen wurden. Stand heute ist die angestrebte Kooperation der größte Deal, der von Volkswagen Caminhões e Ônibus dieses Jahr im Frachtsegment geschlossen wurde.

Zunächst wird man auf den VW e-Delivery in der Flotte von Ambev setzen. Dieser soll noch 2018 auf die Straße kommen. Mit dem e-Delivery wird die erste Testphase eingeleitet. Ziel ist es hierbei die am besten geeignete Technologie für Ambev zu ermitteln. Das Fahrzeug wird zu 100 % mit Strom aus sauberen Quellen wie Wind und Sonne versorgt.

Nicht nur für die Unternehmen selbst, sondern auch für unsere Erde ist diese Zusammenarbeit ein wichtiger Schritt hin zu einer weniger von fossilen Brennstoffen abhängigen Zukunft. Ziel dabei ist es, die Treibhausgasemissionen der Fahrzeugflotte der Brauerei Ambev noch weiter zu senken. Zwischen 2014 und 2017 verringerte das Unternehmen seinen CO2-Index bereits um 33,9 %.

“Unsere Vision ist es, Menschen zusammenzubringen und so die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Deshalb sind wir immer auf der Suche nach Partnern, die sich für die gleichen Themen engagieren und neue Technologien und Verfahren anbieten, die sich positiv auf die Umwelt auswirken. Volkswagen Caminhões e Ônibus ist ein solcher Partner. Wir sind uns sicher, dass dieses Projekt einen wichtigen Beitrag zum Aufbau des nachhaltigen Erbes leisten wird, das wir künftigen Generationen hinterlassen wollen.” – Guilherme Gaia, Director of Logistik and Supply bei Ambev

Nach Aussage von Volkswagen Caminhões e Ônibus handelt es sich beim e-Delivery um den ersten vollständig mit Strom betriebene Leicht-Lkw in Lateinamerika ohne CO2-Ausstoß. Die Lösung entspricht der Politik von VW Truck & Bus – zu der Volkswagen Caminhões e Ônibus gehört – saubere Technologien zu entwickeln und zu fördern. Die Partnerschaft mit Ambev besteht schon seit über 20 Jahren, was eben auch dazu beigetragen hat, die ersten Nutzfahrzeuge für den Getränkevertrieb entwickelt zu haben, wie Roberto Cortes, CEO von VW Caminhões e Ônibus, Hersteller der Marken Volkswagen Caminhões e Ônibus und MAN, zu verstehen gibt.

Die in Brasilien entwickelten Fahrzeuge bieten modernste umweltfreundliche Logistiklösungen, wie intelligente Systeme zur Anpassung des Batteriebedarfs je nach Betrieb und zur Rückgewinnung von Energie aus dem Bremsvorgang. Je nach Anwendung und Einstellung haben die Fahrzeuge eine Reichweite von bis zu 200 Kilometern. Der Geräuschpegel ist im Vergleich zu herkömmlichen Modellen extrem niedrig, was den Komfort von Fahrer und Beifahrer während des Betriebs steigert. Hierdurch wäre auch eine Anlieferung in späteren Stunden denkbar, da der “normale” Straßenverkehr auf ein Minimum reduziert wird.

Mit den 1.600 E-LKWs die Ambev bis 2023 in die Fahrzeugflotte aufnehmen möchte, geht das Unternehmen einen weiteren Schritt hin zur sozioökologische Nachhaltigkeit, der man sich bereits 2013 verschrieben hat. Bis 2025 sollen weitere Selbstverpflichtungen erfüllt werden, die weltweit definierten Ziele gliedern sich in vier Kernbereiche, von denen sich einer konkret auf die Reduzierung betrieblicher CO2-Emissionen und auf den Bezug von Strom aus erneuerbaren Quellen bezieht.

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  • Klima: 100 % des von Ambev bezogenen Stroms müssen aus erneuerbaren Quellen stammen. Außerdem wird das Unternehmen die CO2-Emissionen entlang seiner Wertschöpfungskette um 25 % reduzieren.
  • Recyclingfähige Verpackungen: 100 % der Produkte von Ambev müssen in Verpackungen geliefert werden, die wiederverwendbar sind oder hauptsächlich aus recyceltem Material bestehen.
  • Wassermanagement: Deutliche Verbesserung der Verfügbarkeit und der Qualität des Wassers für 100 % der Gemeinden in Gebieten mit starker Wasserknappheit, die mit der Brauerei in Verbindung stehen.
  • Intelligente Landwirtschaft: 100 % der Landwirtschaftspartner der Brauerei müssen ausgebildet, vernetzt und finanziell strukturiert sein, um die Nachhaltigkeit des Anbaus schrittweise zu verbessern.

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Quelle: Volkswagen AG – Pressemitteilung vom 21.08.2018

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