Ausbau von staatlichen E-Ladesäulen kommt nur schleppend voran

Ausbau von staatlichen E-Ladesäulen kommt nur schleppend voran

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Eine Analyse des Car-Instituts an der Universität Duisburg-Essen zeigt, dass die Ladeinfrastruktur in Deutschland noch lange nicht auf eine große Zahl Elektroautos vorbereitet ist. Vielmehr sei die deutsche Ladesäulen-Infrastruktur für Elektroautos „eine Wüste“. Im September 2018 zeigt sich, dass der staatlich geförderte Ausbau von Ladesäulen für Elektroautos nur schleppend vorangeht.

So sind zwar seit Beginn 2017 – im Zuge des Bundesprogramms Ladeinfrastruktur – 13.092 neue Standorte bewilligt worden. Errichtet wurden allerdings erst 344. Sprich, gerade einmal 2,6 Prozent der geförderten Projekte wurden tatsächlich umgesetzt. Mittlerweile zeichnet sich auch ab, dass der Umweltbonus in voller Höhe bis zum festgelegten Ende der Laufzeit wohl nicht vollständig aufgebraucht sein wird. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle hat daher einen Vorschlag zur weiteren Verwendung des bereitgestellten Geldes in den Raum gestellt. So soll Käufern von E-Fahrzeugen die Möglichkeit geboten werden, auch eine Prämie für den Bau einer neuen Ladesäule bekommen. Aber ob dies fruchtet?

Von den bisher eingereichten Anträgen seien gut 42 Prozent abgearbeitet. Im Rahmen des Förderprogramms investiert die Bundesregierung 300 Millionen Euro, um bis 2020 bundesweit 15.000 Ladesäulen zu errichten. Derzeit sind 12.102 bereits in Betrieb, darunter auch 1.612 Schnell-Ladepunkte. Die Quote der Abarbeitung mag auch damit zusammenhängen, dass man beim Bundesverkehrsministerium, nach eigenen Angaben, selbst noch nicht umfassend auf die Elektromobilität eingestellt ist.

So seien erst sieben von 17 nachgeordneten Behörden des Ministeriums sind mit Ladesäulen ausgestattet. Weder das Kraftfahrt-Bundesamt noch die Bundesanstalt für Straßenwesen bieten ihren Kunden eine solche Infrastruktur.

Ende Juli haben wir hier auf Elektroauto-News.net darüber berichtet, dass die Regierung bei Anspruch auf private Ladesäulen eher bremst, als Gas gibt. Nun scheint zumindest eine Diskussion zur möglichen Gesetzesänderung für den Einsatz privater Ladestationen in Gang zu kommen. Durch eine Gesetzesänderung will die Bundesregierung die Installation privater Ladesäulen für Mieter und Eigentümer grundsätzlich erlauben. Dies geht zumindest aus einem Diskussionsentwurf des Bundesjustizministeriums hervor, der vom Ministerium veröffentlicht wurde. Eine Entscheidung wird im Spätsommer 2019 erwartet.

Quelle: Passauer Neue Presse – Ausbau von E-Ladesäulen kommt nur schleppend voran

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Nur Mal zum Vergleich:

13.092 Standorte wurden bewilligt (Projektdauer 6 Monate bis 3 Jahre!!!!), also alles im Plan!!!!

14.786 Standorte für Verbrenner-Tankstellen (öffentliche) gibt es lt. ADAC-Statistik per 31.12.2017

Also schon fast aufgeholt.

In diesen Statistiken sind die neuen Ankündigungen von ALDI, LIDL, Metro-Group, IKEA, Telekom (alleine rund 12.000 Standorte!!!!) nur zu einem kleinen Teil (ca. 3.000) enthalten.

Es kommen noch fast 20.000 Standorte innerhalb von nur 3 Jahren dazu!!!!

In was für einem Medium sind wir hier??????

Soll hier die E-Mobilität gebremst werden???????????????

Der zweite „schlecht“ recherchierte Artikel (neben dem über das ominöse Scherrer-Institut) mit subtilem negativen Inhalt – unter radikalem Verschweigen von Fakten.

Unter dem Namen der Redaktion – Wohl gemerkt!!!!

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