Advertisement

Audi strebt maximale Produktion von e-tron bis zum Ende des Jahres an

Audi AG
Advertisement


Die Großserienfertigung bei Audi Brussels für den Audi e-tron wurde Anfang September noch vor der eigentlichen Premiere des ersten Serienfahrzeugs gestartet. Patrick Danau, Managing Director von Audi Brussels, gab kürzlich zu verstehen, dass das Produktionstempo bis Ende dieses Jahres seine volle Kapazität erreichen wird.

Aus seiner Sicht wird man am Jahresende die maximale Kapazität des e-tron in Serienfertigung erreicht haben. Auf die Frage, was dies nun in absoluten Zahlen bedeutet und was die volle Kapazität des Audi Werks Brüssel, das 2019 auch den Audi e-tron Sportback produzieren wird, gab es keine Antwort. Aber es wird erwartet, dass sie 20.000 jährlich beträgt, so das französische Analystenhaus Inovev.

Audi produziert auch in Brüssel Batteriepakete, aber die Elektromotoren kommen von Győr, Ungarn. Die Produktionskapazität in Ungarn liegt bei 400 elektrischen Achsmotoren pro Tag mit der Möglichkeit einer schrittweisen Erhöhung. Jeder e-tron ist mit zwei Antriebsachsen ausgestattet, was 200 Fahrzeuge pro Tag oder mehrere tausend pro Monat ermöglicht. Unter der Annahme einer erhöhten Produktion klingen 20.000 e-tron pro Jahr vernünftig.

Danau fügt hinzu, dass die Produktion letztlich auch von neuen Lieferanten abhängt. Denn auch dort müssen zunächst Leute ausgebildet, eigene Anlagen neu ausgerichtet werden und das gleiche Tempo erreich werden wie bei Audi. So das der Audi e-tron zeitnah vom Band laufen kann. Eine Herausforderung für alle Beteiligten.

Der Audi e-tron, der vor einigen Wochen seine Weltpremiere in San Francisco feierte, kommt weltweit bereits auf 10.000 Vorbestellungen, wie Lahouari Bennaoum, Frankreich-Chef des Autobauers verkündet. Vor allem als Firmenwagen soll der e-tron hohen Absatz finden. Bennaoum erklärt des weiteren, dass das Verhältnis von 30:70 privater zu gewerblichen Käufern derzeit gegeben ist.

Quelle: InsideEVs – Audi Aims For Max Production Of e-tron By End Of Year

2 Kommentare

  1. Einfach Mal bei Tesla nachfragen.

    Die wissen wie man mit Zulieferer-Problemen fertig wird und die Produktion hochfahren kann. Aber ob die sich noch an so niedrige Produktionszahlen erinnern, ist fraglich.

    Die Problem fingen dort erst an bei knapp 3.000 im Monat.

    (Die Produktion bei Tesla ist zur Zeit rund 80.000 im Quartal – also monatlich ca. 26.000 – mehr als Audi im Jahr schaffen will.)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.