1949 Mercury Coupé wird mit einem Tesla-Akkupack elektrifiziert

1949 Mercury Coupé Front

Copyright Abbildung(en): ICON4x4

Wenn schon nicht aktuelle E-Automodelle überzeugen können, nimmt man sich eben einen Klassiker zur Brust und elektrifiziert diesen. So oder so ähnlich war sicherlich der Gedanke hinter der Elektrifizierung des Mercury-Coupé von 1949 durch ICON, Fahrzeugrestaurateur aus Los Angeles und Stealth EV, ein auf Elektroautoumbauten spezialisiertes Unternehmen. Hierzu hat der 1949 Mercury Coupé ein Upgrade durch ein Tesla-Akkupack erfahren.

Das Fahrzeug fällt somit in die Kategorie des „resto-modding“ – dies sieht vor, ältere Fahrzeuge zu restaurieren und gleichzeitig neue Technologien hinzuzufügen, um sie sicherer und komfortabler zu machen.

1949 Mercury Coupé Heck

Zunächst wurde die Karosserie durch ICON zerlegt, das gesamte Gummi ersetzt, zusätzliche Isolierung und schalldämmende Produkte hinzufügt, um das Fahrzeug dann wieder so montieren, dass es so aussah, als wäre nichts berührt worden. Gemeinsam mit Art Morrison Enterprises wurde neben Brembo-Bremsen ein robustes, allradunabhängiges Fahrwerk entwickelt, welches ebenfalls seinen Weg in den 1949 Mercury Coupé fand.

Was den Antriebsstrang betrifft, so kam Stealth EV ins Spiel, um zu helfen. Der 1949 Mercury Coupé setzt nun auf ein duales, getriebeloses Design mit Elektromotor, der 400 PS mit sich bringt. Bei rund 194 km/h ist die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs erreicht. Ein vollständiges Tesla Performance 85kWh Batterie-Pack ist strategisch im gesamten Fahrzeug integriert und sorgt für eine außergewöhnliche Gewichtsbilanz. Es ist in der Lage, eine geschätzte Reichweite von 240 bis 320 Kilometer zu erreichen. Aufgeladen ist der 1949 Mercury Coupé innerhalb von 1,5 Stunden.

1949 Mercury Coupé Motorraum

Hierzu hat ICON einen CHAdeMO 125A Schnellladestecker hinter dem kippbaren vorderen Kennzeichenrahmen positioniert und wandelte auch den Original-Gastank in einen Tesla-Kompressorstecker um, um die Ladung im Transit zu beschleunigen. Ein zukunftsweisendes EV-Managementsystem schützt die Batterien vor Überladung und bietet darüber hinaus ein Wärmemanagement sowie eine Vielzahl von Funktionen und Schutzmaßnahmen.

Um den Vintage-Look des modernen elektrischen Antriebsstrangs zu erhalten, bauten sie ein spezielles Aluminium-Motorgehäuse, in dem sich die Batteriesteuerungen und einige der Tesla-Module befinden. Sie fügten auch andere Komfortfunktionen wie elektrische Klimaanlage und Steuerungen hinzu, um moderne Komponenten und Funktionen zu unterstützen.

Detailaufnahme Motorraum 1949 Mercury Coupé

Quelle: electrek.co – 1949 Mercury coupe goes electric with a Tesla battery pack

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Haben will

Passt überhaupt nicht in die heutige Zeit! Ein modernes E Auto hat fast nichts mehr zu tun mit den herkömmlichen Verbrennern. CW Wert, Heizung ,windschlüpfrige Karosserie , Auffahrsicherheit und Rahmenbauart mit Alluminium und Kunststoff. Was wollen sie von der Kiste noch behalten? VW. Renault und BMW gehen sogar weg von den herkömmlichen Karosserien.

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