Wolfsburg will Modell-Stadt für Elektromobilität werden

Symbolbild

Wolfsburg gilt aus gutem Grund als einflussreiche Stadt in der Automobilindustrie. In der Vergangenheit eher für Diesel und Verbrenner bekannt, möchte die Stadt zukünftig auch im Bereich der Elektromobilität als Vorbild vorangehen. Daher wurde nun eine Strategie entwickelt, die dazu beitragen soll, dass Wolfsburg bis 2025 zu einer Modell- und Referenzstadt für Elektromobilität wird. Der Plan zeigt Perspektiven für die Stadt- und Verkehrsplanung in unterschiedlichen Themenbereichen auf. Weiterhin wird eine längerfristige und strategische Orientierung der Kommune anhand von definierten Zielen unterstützt und leistet einen Beitrag zur aktiven Gestaltung einer stadt- und klimaverträglichen Mobilität in Wolfsburg.

Zu den strategischen Zielen, welche sich die Stadt Wolfsburg im Bereich der Elektromobilität gesetzt hat zählt unter anderem die Minderung verkehrsbedingter Emissionen, Erhöhung des Anteils von E-Fahrzeugen im Gesamtverkehr von einem auf fünfzig Prozent sowie eine Erhöhung des Anteils an Hybrid- und Elektrobussen im Stadtverkehr auf 75 Prozent. Die Ausschöpfung von kommunalen Instrumenten zur Förderung von Elektromobilität sollen dies entsprechend unterstützen. Aber nicht nur hinsichtlich Fahrzeuge mit alternativem Antrieb strebt man Veränderung an. Auch die Attraktivität des Radverkehrs und Erhöhung des Radverkehrsanteils von 13 auf 18 Prozent soll gesteigert werden.

In Wólfsburg hat man erkannt, dass nicht nur die E-Fahrzeuge ihren Teil zur Modell-Stadt 2025 beitragen. Auch das Ladeinfrastrukturkonzept wurde überdacht. Im Rahmen des Konzepts wurden Sachstände und mögliche Entwicklungspfade für den weiteren Aufbau der Ladeinfrastruktur in Wolfsburg ermittelt. Dabei wird auf Ladetechniken, Kosten, Betreibermodelle und Zugangskonzepte eingegangen sowie Qualitätsstandards zur Errichtung der Ladeinfrastruktur empfohlen. Ebenfalls wird der Anwendungsfall der Ladeinfrastruktur in Wohngebieten und der Wohnungswirtschaft beleuchtet.

Im Ergebnis soll im gesamten Stadtgebiet ein bedarfsgerechtes Ladesäulennetz mit diskriminierungsfreier, einfacher und interoperabler Zugangs- und Zahlungsmöglichkeit entstehen. Entsprechend rechtlicher Regelungen (Ladesäulenverordnung) müssen Anbieter einheitliche Steckerstandards vorhalten und ein Direktzugangs- und Bezahlsystem an allen öffentlich zugänglichen Ladesäulen anbieten.

Quelle: regionalWolfsburg.de – Wolfsburg will Modell-Stadt für E-Mobilität werden

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