Start-up Scaba plant Batteriefabrik in Dresden

Start-Up Scaba will sich in Dresden niederlassen

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Das Technologie-Start-up Scaba will in der Nähe von Dresden eine neue Batteriefabrik erreichen. Scaba-Mitgründer Marco Zichner erklärte den Dresdner Neuesten Nachrichten, dass das Unternehmen dafür etwa fünf bis zehn Millionen Euro in die Hand nehmen will. Ein Investitionsvolumen mit Zukunftspotenzial. Scaba, gegründet 2015, wolle nun „in den industriellen Maßstab“ gehen und im Jahr 2022 „auf 100 Millionen Euro Jahresumsatz kommen“, sagte Zichner der Zeitung.

Das Batteriesystem von Scaba gilt als das weltweit leichteste System in Lithium-Ionen-Technologie und kann für stationäre Speicher ebenso genutzt werden, wie für die Elektromobilität. Die Batteriepacks von Scaba sind ähnlich aufgebaut wie jene, die Tesla in seinen Elektroautos verwendet. Dabei sind tausende herkömmliche Rundzellen, etwa des Typs 18650, zu einem großen Akkupaket zusammenfasst. Das Start-up aus Dresden, eine Ausgründung des Instituts für Leichtbau und Kunststofftechnik der TU Dresden, hat diese Technologie perfektioniert.

„Wir bringen im gleichen Bauraum ca. 30 Prozent mehr Zellen unter als etwa Tesla und haben nachweislich eine sichere, effiziente und dauerhafte Lösung zur Verbindung der einzelnen Zellen.“ – Sebastian Prengel, Geschäftsführer der Scaba GmbH

Da das Konsortium, an dem auch die Envites Energy GmbH aus Nordhausen maßgeblich beteiligt ist, auf standardisierte, in Masse produzierte Zellen zurückgreift, können die Kunden Typ und Hersteller der Batteriezellen frei auswählen. Das macht die Batteriepakete vor allem für Firmen interessant, die Spezialfahrzeuge, Lagerroboter, Elektroboote, Elektroflugzeuge oder andere ungewöhnliche Elektrofahrzeuge herstellen, in denen eigens dafür designte Stromspeicher gefragt sind.

Die Lithium-Ionen-Batterien werden durch Scaba zu in Form wie auch Spannungslagen variablen Paketen zusammengebaut. Diese Pakete basieren auf einem patentierten Leichtbaukonzept mit neuartigem Aufbau und zahlreichen einzigartigen Sicherheitsmerkmalen, wie etwa das DryCloud-System, mit dem selbst im extremen Fall ein offener Batteriebrand sicher zu beherrschen und einzudämmen sei. Selbst Hochenergiespeicher mit Nennspannungen bis 1000 Volt beherrsche das System sicher.

Quellen: Dresdner Neueste Nachrichten – Scaba plant Batteriefabrik in Dresden // Sächsische Zeitung – Die Hochstapler von Dresden

Über den Autor

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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