Künstliche Öko-Treibstoffe – E-Fuels: Hype oder Zukunftsvision?

E-Fuels eine Option für die Zukunft?

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Beobachtet man derzeit die Berichtserstattung in Magazinen, Tageszeitungen, Blogs, Webseiten, usw… scheint fast kein Weg mehr am Elektroauto vorbeizuführen, um Emissionsfrei zu fahren. Die Handelszeitung.ch hat sich daher die Frage gestellt, ob an E-Fahrzeugen kein Weg mehr vorbeiführt. Zumindest E-Fuels scheinen noch eine Lösung zu sein, wobei eher Übergangslösung die richtige Bezeichnung sein dürfte. Bei den sogenannten E-Fuels handelt es sich um einen synthetischen Treibstoff, der bei der Verbrennung nicht mehr CO2 ausstößt, als bei seiner Produktion verbraucht wurde.

Einem Einsatz im Alltag steht zunächst einmal der Preis im Weg, laut Audi-Experte Hermann Pengg, kostet ein aus erneuerbaren Stromquellen produzierter E-Diesel in den kommenden fünf bis zehn Jahren bei den Herstellungskosten noch immer mehr als doppelt wie herkömmlicher Diesel. Daher zumindest für den Massenmarkt keine praktikable Lösung. Dennoch wird der Ansatz eines synthetischen Treibstoffs ernsthaft weiterverfolgt, sowohl von der Automobilindustrie, als auch von der Forschung.

Begriffserklärung: E-Fuels

Bei E-Fuels handelt es sich um einen künstlichen Treibstoff, der idealerweise aus erneuerbarem Strom hergestellt wird. In der Praxis geschieht dies dadurch, dass per Elektrolyse aus Wasser und erneuerbarem Strom Wasserstoff erzeugt wird. In Verbindung mit CO2 kann dann Methan hergestellt werden – das wie Erdgas als Treibstoff dient. Auch Flüssigtreibstoffe wie synthetisches Benzin oder Diesel sind denkbar. Im ersten Schritt der Markteinführung könnte man zunächst auf eine Kombination aus Diesel/E-Fuel-Gemisch setzen, um bereits hierdurch den Ausstoß des klimaschädlichen CO2 zu senken. Dies hätte den Vorteil, dass keine Veränderungen an Autos oder Tankstellen vorgenommen werden müssen.

E-Fuels im Alltag sinnvoll und praktikabel?

Sinnvoll ist dies natürlich nur, wenn der Strom, für die Produktion der E-Fuels aus erneuerbaren Quellen stammt. Diese kosten allerdings mehr als “herkömmlicher” Strom, womit man wieder beim Preisproblem wäre. Zudem ist der chinesische Markt, wir erinnern uns größter Markt der Welt, E-Fuels gegenüber nicht unbedingt offen, hat man sich hier doch deutlich für Elektroautos entschieden.

Ob es tatsächlich der richtige Weg ist krampfhaft nach einer Lösung zu suchen den Diesel weiter auf den Straßen zu halten, ob nun in reiner oder auch gemischter Form, ist fraglich. Einige Autoexperten sprechen sich daher klar dafür aus, denn Weg der Elektromobilität mit Nachdruck zu beschreiten und über Übergangslösungen beziehungsweise nicht praktikablen Alternativen hinwegzugehen. Der nachfolgend verlinkte Beitrag geht noch ein wenig mehr ins Detail und greift die Meinungen einzelner Experten auf.

Quelle: Handelszeitung.ch – Künstliche Öko-Treibstoffe: Hype oder Zukunftsvision?

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