Kobalt-Jagd – auch BMW ist mit von der Partie…

Kobalt Jagdsaison ist eröffnet

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Gestern hieß es hier bei Elektroauto-News.net bereits: Kobalt-Jagd – VW geht auf die Pirsch. Nun scheint auch BMW mit von der Partie zu sein. Weitere Automobilhersteller werden sicherlich noch folgen. Durchaus nachvollziehbar, sind die Rohstoffe für Batterien eher rar. Die Automobiler sind daher natürlich besonders daran interessiert sich langfristig Rohstoffe wie Kobalt zu sichern.

Vonseiten BMW teilte man Bloomberg mit, dass man befürchte, dass die Lagerbestände knapp werden und die Preise weiter steigen könnten. Details zu den Verhandlungen wurden nicht genannt. Für BMW hat die Sicherstellung der Beschaffung der Rohstoffe oberste Priorität. Man gab zu verstehen, dass der Nachschub von Kobalt und anderen Materialien gesichert sein müsste, bevor man sich für die eigene Batteriezellen-Produktion entscheide. Nicht nur bei den Automobilherstellern hat man Befürchtungen vor einer Rohstoff-Knappheit. Auch der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) warnt vor Engpässen. Denn der Bedarf wächst derzeit schneller als die Kapazitäten bei der Förderung. Dadurch kommt es zu einer Unterdeckung.

Entscheidend ist daher die Klärung der Beschaffung, denn eins ist klar, ohne Kobalt, Grafit, Lithium oder Mangan wird es keine Zukunftstechnologien ,made in Germany‘ geben. So die Meinung von Matthias Wachter, Abteilungsleiter Sicherheit und Rohstoffe beim BDI. Dennoch wird BMW natürlich die Forschung an der Batteriezelle weiter vorantreiben und sicherlich auch an entsprechenden Alternativen. Das dazugehörige Kompetenzzentrum Batteriezelle hat vergangene Woche seine Grundsteinlegung erfahren und soll ab 2019 seine Pforten öffnen.

Stand heute fertigt die BMW AG an insgesamt zehn Standorten weltweit elektrifizierte Fahrzeuge. Die dafür benötigten Batterien stammen aus drei Batteriefabriken in Dingolfing (Deutschland), Spartanburg (USA) und Shenyang (China). Die notwendigen Zellen für die Fertigung der Batterien bezieht das Unternehmen zum großen Teil derzeit von Samsung.

Quelle: Electrive.net – Auch BMW sucht Lieferanten für Batterie-Rohstoffe

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Wird der angenommene, fortsschreitende Verbilligung der Elektroautos durch die beschriebene Verknappung der Rohstoffe für Batterien entgegengewirkt – oder zumindest verzögert ?
Andererseits habe ich den Eindruck , dass die Produktion und Lieferung von Elektroautos mit der Nachfrage (schon jetzt ohne Berücksichtigung von Rohstoffknappheit und trotz hoher Preise) kaum Schritt halten kann (global gesehen) – oder täusche ich mich da ?

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