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General Motors (GM) plant mindestens 20 Elektromodelle bis 2023

Symbolbild
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General Motors (GM), seines Zeichens der größte US-Automobilhersteller, möchte zukünftig das Angebot an Elektrofahrzeugen im eigenen Portfolio deutlich ausbauen. Bereits in den nächsten anderthalb Jahren sollen zwei weitere vollelektrische Modelle vorgestellt werden. Basis für diese Elektroautos wird der aktuelle Chevrolet Bolt EV sein. Weitere 18 Fahrzeuge soll in den folgenden Jahren folgen. Bis 2023 möchte der amerikanische Hersteller mindestens 20 reine Elektroautos auf dem Markt haben.

Verkündet wurde dies von GM-Manager Mark Reuss, der gemeinsam mit seinem Unternehmen an die „vollelektrische Zukunft“ glaubt. Dass dies nicht von heute auf Morgen geschieht, ist auch klar, da es neben den eigentlichen Fahrzeugen auch auf den Gebrauch und Akzeptanz der Technologie ankommt. Die General Motors aber kompromisslos im Sinne der Kundenbedürfnisse vorantreiben möchte. Neben reinen Elektroautos wird das Unternehmen zudem auf Wasserstoff-Brennzellen setzen.

Derzeit steht General Motors, auch beflügelt durch die elektrifizierten Zukunftspläne, im Aktienindex vor Tesla. Derzeit wird GM mit gut 61 Milliarden US-Dollar bewertet. Anleger deuten die Offensive des Marktführers offenbar vor allem als Gefahr für das Model 3. Sollte General Motors ernst machen und die angedachten Pläne umsetzen, könnte es für Tesla zumindest hinsichtlich der Aktienbewertung eng werden. Denn wirtschaftlicher arbeiten zumindest noch aktuell die großen Automobilhersteller, wie in diesem Fall eben GM.

Quelle: n-tv.de – Kampfansage an Tesla: GM plant mindestens 20 Elektromodelle

10 Kommentare

    1. Ist er in Deutschland noch nicht zu kaufen ? In den USA wurden im September 2632 BOLT verkauft. In Norwegen habe ich auch schon ein paar gesehen.

      1. Nö, in D gibts nix. Ein paar, die angeblich verleast wurden. Da die Verlust mit jedem Fahrzeug machen, sind die an einem so unterentwickelten Markt wie D nicht interessiert. Und was sind schon 2.632 Bolt für die USA? Alles nur Marketing!

        1. Der Bolt ist meines Wissens nach auch hauptsächlich für den amerikanischen Markt gedacht. Bei uns sollte der Ampera-E als Alternative verkauft werden. Was derzeit leider auch nicht der Fall ist.

  1. Die Autohersteller messe ich an folgenden Dingen:
    1) Gibt es ein On-Board-Ladegerät für 1-Phasiges Laden bis 3,7 kW (230V/16A) und 3-Phasiges Laden mit Drehstrom 11 kW (400V/16A) und 22 kW (400V/32 A) – ich habe seit 2012 diese Infrastruktur im neuen Haus für E-Autos – da war nicht mal der Opel-Ampera oder der Tesla am Markt…
    2) Wie lange dauert die Vollladung bei einer 50kW CCS-Station, wenn die Akkus zu 80% leer sind.
    3) Gibt es die Möglichkeit, 125 kW (Tesla) oder 150kW (Audi) oder 320 kW (Porsche) zu laden?
    4) Kosten der Schnellladung
    5) Preispolitik

    Fahre derzeit einen Mercedes B250e mit Tesla-Technik – allerdings haben bei 50.000 km in 1 3/4 Jahren der E-Motor und das Getriebe schlapp gemacht, weil ich angeblich zu viel fahre (32.000 km im Jahr). Die Teile werden soeben (Nov. 2017) in Wien getauscht….
    Steige wahrscheinlich auf Jaguar I-Pace um.

  2. Tja, wir kennen die Verträge nicht zwischen OPEL und GM. Möglicherweise wird OPEL von GM als Konkurrent wie PSA behandelt. Schon der erste AMPERA wurde in Europa ab 2011 viel zu teurer angeboten. In den USA hielt dieses Auto (Chevrolet Volt) ,dessen Technik die Europäer nie verstanden haben , den Toyota Prius im Schach. Testberichte„ der würde auf der Autobahn 12 Liter saufen„ ( ich brauche im reinen Benzineinsatz 4,5 Liter) gaben ihm den Todesstoss für OPEL. Ein weiteres Problem für den neuen reinen elektrischen Ampera E sind das Aufladen der grossen 60 KW Batterie. Das Auto ist nicht eingerichtet die schnellen Supercharger von Tesla zu benützen. An der privaten Fotovoltaikanlage ladet man am besten Nachmittags und fährt morgens. Die Post macht es umgekehrt. In der Hoffnung dass Nachts Alternativstrom kommt verwende ich bei Engpässen auch billigeren Nachtstrom. Alle neuen Energieformen werden künftig noch nebeneinander laufen jede mit anderen Vor und Nachteilen. Als Kunde muss ich die Alternativen vergleichen und den Autokauf ökonomisch und oekologisch meinem Fahrprofil anpassen.

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