Erfahrungen aus 65.000 km Fahrt mit einem Peugeot iOn

Peugeot Kommunikation

Für mich und auch sicherlich für eine Vielzahl von euch sind Erfahrungen aus erster Hand, hinsichtlich dem Fahren eines Elektroautos im Alltag von starkem Interesse. Daher freut es mich besonders, wenn mich Mails von euch erreichen, in denen ihr von euren Erfahrungen mit eurem Elektroauto berichtet. So geschehen von Martin, der über seine ersten 65.000 km in seinem Peugeot iOn berichtet, der mittlerweile in Podere Usignolo – seinem Ferienparadies im Olivenhain zum Einsatz kommt. Nachfolgend übergebe ich an Martin.

Ich beziehungsweise wir (Familie) nutzen bereits seit gut vier Jahren ein Elektroauto, einen PEUGEOT iON. Mittlerweile haben wir damit über 65’000km zurückgelegt, auf Naturstraßen, Provinzstraßen, Autobahn und selbst bei uns auf dem Gelände leistet das kleine Raumwunder gute Dienste. Ich -wir- würden um nichts auf der Welt auf die Elektromobilität verzichten wollen. Zugegeben, in Verbindung mit unserer leistungsfähigen Photovoltaikanlage macht die Sache natürlich auch aus ökologischer Sicht doppelt Sinn und Freude. Und, was wir als besonders wertvoll erleben: Außer den Kosten für den elektrischen Strom kostete uns das Fahrzeug (vier Jahre/65’000km) neben dem zweimaligen Ersatz der vier Reifen und der Scheibenwischer keine 500 € an Unterhaltskosten/Betriebskosten.

Was ich rund um die Elektromobilität immer noch als bedauerlich erlebe, ist die Tatsache, dass viele, ja allzu viele Kommentatoren und Leserbriefschreiber/innen über etwas schreiben, obwohl sie überhaupt keine Erfahrung damit haben. Deshalb lese ich vor allem über sogenannte „Probleme“, die ich nicht absolut nicht als solche erlebe. Gerade in der Schweiz und in Deutschland steht bereits ein recht gut ausgebautes Netz an normalen als auch an Schnellladestationen zur Verfügung. Natürlich ist es wünschenswert und nötig, dieses kontinuierlich weiter auszubauen, so wie dies einmal für die Tankstellen für Benzin, Diesel und Flüssiggas auch der Fall war. Mit ein wenig Bereitschaft, sich auf die neue Art der Fortbewegung einzulassen, verliert die Sorge davor, ohne Strom liegen zu bleiben, sehr an Bedeutung. Für mich ist deshalb klar: Elektromobilität will GEWOLLT sein. Und: Elektromobilität beginnt im KOPF und HERZ.

In der Provinz Grosseto (Maremma/Toscana) hat beides noch nicht stattgefunden. So ist es denn natürlich bedauerlich, dass es im näheren Umkreis von unserem Wohnort (50km) gerade mal 3 „normale“, öffentlich zugängliche Ladestationen gibt. Deshalb nutzen mir die beiden Zugangskarten von EnelDrive und Durfeco Due Energie nicht gerade viel. Doch nach und nach wird sich dies sicher auch hier ändern. Dazu bedarf es aber endlich der Bereitschaft der großen, aber mental verkrusteten Automobilhersteller, sich mit Innovation der Zukunft hinzuwenden und sich von der Vergangenheit abzuwenden.

Und hier noch der Link zu meinem Reisebericht über meine Fahrt im März 2013, als ich den iON von Basel in die Toscana überführt habe: Wenn einer eine Reise tut.

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