Elektrifizierter HighTech-Retrokäfer – das etwas andere Gefährt

electrify GmbH

Gegründet wurde die electrify GmbH mit Sitz in Bielefeld bereits Anfang 2016 von Robert Tönnies. Gut anderthalb Jahre später im Juli 2017 erweitert das Unternehmen sein Geschäftsmodell um eine neue Komponente. So sollen zukünftig Hotels der ersten Kategorie die Möglichkeit erhalten, ihren Gästen VW Käfer aus den 70er Jahren, die auf Elektroantrieb umgerüstet und mit HighTech ausgestattet sind, zum Mieten anzubieten.

Der Stanglwirt in Going (Kitzbühel/Österreich) ist das erste Hotel, das seinen Gästen dieses Angebot unterbreiten kann. Eben dort beim Stanglwirt wurde auch der erste umgerüstete Retrokäfer (Produktionskosten: rund 119.000 EUR) von Robert Tönnies der Öffentlichkeit vorgestellt. Doch dieser wird nicht der letzte sein, aktuell ist die Rede von einer Serie, die zunächst auf 25 Fahrzeuge angelegt ist. Bis Ende 2018 werden damit sukzessive Spitzenhotels in Deutschland und auch im europäischen Ausland ausgestattet. Entwickelt wurde der elektrifizierte Retrokäfer von Robert Tönnies zusammen mit Dennis Murschel, dem Mitgesellschafter und Geschäftsführer der Käferproduktion in Renningen bei Stuttgart.

Auf die Straße bringt der Retrokäfer eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h, dank seines 100kw-Elektromotor. Für die dafür notwendige Energie sorgt eine 22 kwh LiFePo-Batterie, die in einer Stunde mit dem zum Auto gehörenden Schnellladegerät vollständig aufgeladen ist, und in sechs Stunden an einer normalen Haushaltssteckdose. Auf 100 Kilometer verbraucht der Motor 13,5 kwh. Die reinen Energiekosten für 100 km Fahrstrecke belaufen sich damit auf 3,30 EUR bei Strompreisen von 0,24 EUR pro kwh. Das Fahrzeug wiegt leer rund 1.000 kg und hat eine Reichweite von 150km. Es ist mit hochwertigster Innenausstattung einschließlich Navigationssystem, Touchscreen, LED-Beleuchtung etc. ausgerüstet.

Quelle: Pressemitteilung – Robert Tönnies baut Geschäftsmodell der electrify GmbH aus

Ein Kommentar

  1. Irgendwas kann an diesem Artikel nicht stimmen….
    Wie ist es möglich einen 22kWh Akku in sechs Stunden an einer Haushaltssteckdose zu laden?
    Bei mir ergeben 230 Volt ( Spannung normale Schuko) mal 13 Ampère (max. Dauerlast Schuko) eine Leistung von 2,99 kW. Mal 6 Stunden sind das am Ende 17,94 kWh brutto, vor Ladeverlusten.
    Die 17,94 kWh würden aber gut 80% der 22kWh darstellen, weswegen ich davon ausgehe, das es sich bei der 6-Stunden-Ladung eher um die vielfach angegebene Ladung von 0-80 Prozent handelt.

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