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Carsharing – Elektroautoquote zwischen elf und 15 Prozent

Symbolbild
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Es bewegt sich etwas im Bereich der E-Autos auf Deutschlands Straßen. Im privaten Bereich merkt man diese Veränderung allerdings eher weniger, nur jeder tausendste PKW fährt elektrisch. Im Bereich des Carsharings fällt der Anteil größer aus. So liegt bei den großen Carsharing-Unternehmen der Anteil an Fahrzeugen mit reinem beziehungsweise teilelektrifizierten Antrieb bei elf bis 15 Prozent. Drive Now, ein Gemeinschaftsunternehmen von BMW und Sixt, erhöht beispielsweise noch in diesem Jahr seine Hamburger BMW i3-Flotte von 150 auf 200 Fahrzeuge.

Bei der Deutsche Bahn-Tochter Flinkster fahren gut 15 Prozent der 4.000 Auto starken Flotte elektrisch. Car2Go die Daimler/Europcar Alternative zu Drive Now, kommt auf einen Anteil von 14% Elektro bei 3.860 PKWs. Die höchsten Quoten haben beziehungsweise hatten dagegen BeeZero und Multicity mit 100 Prozent beziehungsweise 57 Prozent. „Hatte“ aus dem Grund, da die Citroen-Tochter Multicity, die immerhin 337 Fahrzeuge in Berlin unterhielt, ihren Dienst im vergangenen September nach fünf Jahren einstellte. Grund hierfür war die schlechte Ladeinfrastruktur und oft zugeparkten Ladesäulen, so die Aussage des Unternehmens.

Anke Schmidt, die beim InnoZ über die Anwendungen und die Nutzer der Elektromobilität forscht, zeigte im jüngsten Mobilitätsmonitor des Instituts auch auf, wie irreführend statistische Daten sein können. So müssen sich zum Beispiel in Deutschland 344 Benzinfahrzeuge eine Zapfsäule teilen, aber nur zwei Elektrofahrzeuge eine Ladesäule. Hört sich erst einmal viel an – auch gegenüber China mit vier Elektroautos pro Ladesäule, USA mit 13 oder Norwegen mit 14 pro Säule. Allerdings muss es eben auch immer am Gesamtanteil von E-Autos betrachtet werden. Damit die E-Mobilität weiter Fuß fassen kann bedarf es weiterhin dem Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland. Denn der Elektroautoabsatz ist im Vergleich zu anderen Ländern deutlich schwächer, was sicherlich auch am Ladeproblem liegt.

„Die zuständigen staatlichen Stellen bauen die Ladeinfrastruktur nur schleppend aus, weil es zu wenig Elektroautos gibt. Gleichzeitig kommt der Kauf von E-Autos nicht in Schwung, weil die mangelnde Ladeinfrastruktur vielerorts noch abschreckt.“ – Sebastian Hofelich, Geschäftsführer von DriveNow

Quelle: bizzenergytoday – Mehr E-Autos für Carsharing-Kunden

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