Deutsche Taxi- und Mietwagenverband fordert staatliche Hilfe bei Umstieg auf Elektromobilität

Symbolbild

In China ist es bereits soweit Tausende Verbrenner-Taxis werden durch Elektrofahrzeuge in Peking ersetzt, auch Madrid wird elektrisch – Auftrag für 110 Elektroautos von Nissan für La Ciudad del Taxi aber wie schaut’s mit Deutschland aus? Ein Förderprogramm für E-Taxis in Berlin ist geplant, aber reicht das aus? Vor allem für ganz Taxi-Deutschland? Der Deutsche Taxi- und Mietwagenverband (BZP) ist nicht überzeugt und fordert von der künftigen Bundesregierung Unterstützung beim Umstieg auf Elektroautos in der Taxi-Branche.

Es geht dem BZP vor allem um die höheren Kosten bei der Anschaffung von Elektrofahrzeugen gegenüber Dieselfahrzeugen. Derzeit besteht für Taxi-Flottenbetreiber sowie freie Taxi-Fahrer kein Anreiz umzusteigen, dies sollte man durch entsprechende staatliche Förderungen ändern. Zwar hat man vonseiten des Bundeskabinetts eine Änderung der Mess- und Eichverordnung vorgenommen, die es erlaubt mehr Elektrotaxis in Deutschland einzusetzen, aber das eigentliche Problem, der hohen Preis wurde nicht angegangen.

In vielen Städten sind Hybridautos wie der Toyota Prius bereits als Taxiversion etabliert. Selbst den Nissan Leaf, als auch die teilweise elektrifizierte B-Klasse von Mercedes gibt es als Taxi. Ebenfalls der Hyundai IONIQ ist als Taxi-Version erhältlich. Für andere Modelle, die nicht explizit als Taxi-Variante angeboten wurden, war der Umstieg bis zur Änderung durch das Bundeskabinett, nicht möglich.

Man darf gespannt sein, ob und wie die künftige Bundesregierung auf die Forderung des Deutsche Taxi- und Mietwagenverband (BZP) eingehen wird. Einfach wird diese Verhandlung sicherlich für beide Seiten nicht. Bedenkt man nun, dass noch so etwas wie selbststeuernde Autos auf uns zukommen werden, ist klar, dass dies nicht die letzte Diskussion zwischen BZP und Bundesregierung sein dürfte.

Quelle: Golem.de – Taxifahrer wollen Staatshilfe wegen Umstieg auf E-Autos

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