BMW strebt 100 Prozent Ökostrom bis 2020 an

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Anlässlich der UN-Klimakonferenz in Bonn hat die BMW Group wesentliche Neuerungen ihrer Energiestrategie bekanntgegeben. Ab dem Jahr 2020 will das Unternehmen weltweit ausschließlich elektrischen Strom aus erneuerbaren Quellen beziehen. Damit kommt die BMW Group ihrem langfristigen Ziel einer CO2-freien Produktion einen bedeutenden Schritt näher, so das Unternehmen in einer Mitteilung. Ende 2016 betrug der Anteil von Strom aus erneuerbaren Quellen bei der BMW Group weltweit 63 Prozent.

Die BMW Group zeigte auf der 23. Weltklimakonferenz bei unterschiedlichen Veranstaltungen und Formaten Präsenz. Im Mittelpunkt des Engagements stand die erneute Beteiligung der BMW Group als Headline Sponsor des Sustainable Innovation Forums (SIF) am 13. und 14. November 2017. Das Forum SIF ist seit Jahren eine wichtige Nachhaltigkeitskonferenz im Rahmen der UN-COP-Veranstaltungen und wird von weltweit führenden Stakeholdern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft als Plattform für Diskussionen über die Herausforderungen der nachhaltigen Entwicklung genutzt.

Thematischer Schwerpunkt liegt auf Dekarbonisierung

Der thematische Schwerpunkt am ersten Veranstaltungstag war auf die Dekarbonisierung des Transportsektors gerichtet. Unter anderem sprach Markus Duesmann, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Einkauf und Lieferantennetzwerk, über dieses Thema in der Eröffnungsansprache.

„Die Dekarbonisierung ist ein wichtiger Bestandteil der Nachhaltigkeitsdebatte und besitzt für die Rolle der Automobilindustrie jetzt und in Zukunft einen hohen Stellenwert. Wir betrachten beim Thema nachhaltige Verantwortung die gesamte Wertschöpfungskette vom Einkauf über die Produktion, zum Produkt, bis zu den Mobility Services als Gesamtsystem von Lebenszyklen.“ – Markus Duesmann, Mitglied des Vorstands der BMW AG

Dr. Thomas Becker, Leiter Politik und Außenbeziehungen der BMW Group, diskutierte in einer Podiumsdiskussion gemeinsam mit BBC-Moderator Nik Gowing, Dr. Philipp Rode von der London School of Economics sowie George Heyman, Minister für Umwelt und Klimawandel von British Columbia, Kanada, über neue Ansätze nachhaltiger und effizienter Transportlösungen, innovative Geschäftsmodelle neuer Mobilitätsdienstleistungen sowie die Zukunft und damit verbundene Herausforderungen der E-Mobilität. Der weltweit steigende Anteil von Elektro- und Hybridfahrzeugen werfe auch die Frage auf, wie sich diese Fahrzeuge am besten in unsere Stromnetze integrieren lassen.

Ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategie

Die Vertreter der BMW Group zeigten darüber hinaus im Dialog – sowohl mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft, als auch von Nichtregierungsorganisationen – die Relevanz der Umsetzung von Sustainable Development Goals (SDGs).

„Wir sind davon überzeugt, dass wir gemeinsam mit Regierungen, weiteren Unternehmen und Vertretern der Gesellschaft einen positiven Beitrag zur Erreichung der Sustainable Development Goals leisten können. Im Rahmen des Sustainable Innovation Forums ist der Dialog über die SDGs mit diversen Stakeholdern ein wichtiges Anliegen für uns.“ – Ursula Mathar, Leiterin Nachhaltigkeit und Umweltschutz der BMW Group

Nachhaltigkeit wird bei der BMW Group ganzheitlich behandelt. Sie umfasst so nicht nur die Produkte, sondern die gesamte Wertschöpfungskette und wird auf diese Weise eine Grundvoraussetzung für individuelle Mobilität und deren Akzeptanz in der Gesellschaft. Die BMW Group verankert dieses Verständnis durch die Umsetzung der zehn Prinzipien des Global Compact der Vereinten Nationen und durch die Unterstützung der Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen.

Quelle: BMW – Pressemitteilung vom 14.11.2017

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