Audi-Chefentwickler Stefan Knirsch muss gehen

Copyright Abbildung(en): Audi AG

Audi zieht Konsequenzen, denn auch der Audi-Chefentwickler Stefan Knirsch scheint früher als bisher bekannt von den manipulierten Diesel-Abgaswerte gewusst zu haben. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Stefan Knirsch, welcher übrigens erst Anfang des Jahres zum Audi-Vorstand für Technische Entwicklung ernannt wurde, seine sieben Sachen packen muss.

Bereits 1990 trat Knirsch in die Audi AG ein. Sechs Jahre später, 1996 verließ er das Unternehmen und durchlief eine Reihe von beruflichen Stationen in der Autoindustrie. Im Mai 2013 kehrte er zu Audi zurück, am 1. Januar 2016 war er zum Vorstand Technische Entwicklung ernannt worden. Von Mai 2013 bis Ende 2015 leitete Knirsch die Motoren- und Getriebeentwicklung der Audi AG. Laut eigener Aussage musste er allerdings erst „aus der Presse“ vom Diesel-Skandal erfahren. Dies scheint nun widerlegt worden zu sein.

„Dr. Stefan Knirsch, Vorstand Technische Entwicklung der AUDI AG, legt seine Funktion mit sofortiger Wirkung nieder und verlässt das Unternehmen im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat.“

Knirschs Aufgabenbereich wird vorerst kommissarisch von Horst Glaser, Leiter der Chassis-Entwicklung bei Audi, übernommen. Auch gegen Audi-Chef Rupert Stadler wurde zuletzt ermittelt, bislang konnte ihm aber kein Fehlverhalten nachgewiesen werden.

Quelle: ecomento.de – Audi-Chefentwickler Stefan Knirsch muss gehen

Newsletter abonnieren

Montag, Mittwoch und Freitag die neusten Informationen aus der Welt der Elektromobilität kostenfrei direkt ins eigene Postfach. Kuratiert aus einer Vielzahl von Webseiten und Blogs.

Dir gefällt dieser Beitrag? Teilen auf

Diese News könnten dich auch interessieren:

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments
0
Would love your thoughts, please comment.x
()
x

Deine Anmeldung zum Newsletter:
Ein letzter Schritt fehlt noch.

Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).