Neues Elektroauto-Forschungsprojekt: Start für Teilnehmer der 1. Phase

Projektstart-BMW-ActiveE-2014
Projektteilnehmer der ersten Nutzungsphase erhielten am Dienstag Abend Elektrofahrzeuge, Foto: BMW Group

Die Teilnehmer des Forschungsprojekts, das von der BMW Group mit diversen Partnern in der ersten Phase durchgeführt wird, erproben in den nächsten fünf Monaten das gesteuerte Laden mit dem BMW ActiveE.

Projektstart-BMW-ActiveE-2014
Projektteilnehmer der ersten Nutzungsphase erhielten am Dienstag Abend Elektrofahrzeuge, Foto: BMW Group

Wie können Elektrofahrzeuge zum Gelingen der Energiewende beitragen? Mit dieser Fragestellung setzt sich die BMW Group gemeinsam mit verschiedenen Projektpartnern aus Industrie und Wissenschaft (Vattenfall Europe Innovation GmbH, EWE AG, Grün Direkt GmbH, Fraunhofer IOSB-AST, Technische Universität Chemnitz und Technische Universität Ilmenau) in einem vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) geförderten Forschungsprojekt auseinander.

Am Dienstag Abend dieser Woche haben die Teilnehmer der ersten Nutzerphase ihre Fahrzeuge erhalten.

Elektrofahrzeuge können zeitlich flexible Stromabnehmer werden

Durch ihre Speicherkapazität könnten Elektrofahrzeuge in großer Zahl zu einem wichtigen zeitlich flexiblen Stromabnehmer werden. Der Ladevorgang startet beim gesteuerten Laden nicht automatisch beim Einstecken des Steckers. Wenn das Laden stattdessen innerhalb eines vom Nutzer festgelegten Zeitraums auf die Stromspitzen im Netz hin optimiert werden kann, können die Fahrzeuge die Stromnetze stabilisieren und auf diese Weise einen der wesentlichen Engpässe bei der Integration von erneuerbaren Energien ins Netz entschärfen.

Im Projekt wird untersucht, wie der Ladevorgang so gestaltet werden kann, dass die Ladekapazität der Fahrzeuge flexibel als so genannte „Regelleistung“ zur Stabilisierung der Stromnetze eingesetzt werden kann, ohne dass die Nutzer dadurch in ihrer Mobilität eingeschränkt werden. Zudem soll das technisch komplexe System für den Anwender einfach zu bedienen sein.

Die Masse macht’s

Je mehr Fahrzeuge gesteuert geladen werden können, desto größer ist der entlastende Effekt aufs Netz. Deshalb geht es neben den technischen Lösungen im Projekt auch darum, Anreize zu entwickeln, mit denen möglichst viele Elektrofahrzeug-Nutzer zum Mitmachen gewonnen werden können.

Für die zweite Nutzerphase ab 1. September 2014 werden noch Teilnehmer gesucht. Eine Bewerbung ist unter www.bmw.de/active-e möglich.

Der BMW ActiveE wurde von der BMW Group speziell für solche „Lernprojekte“ entwickelt. Mit einer unverkäuflichen Versuchsflotte der über 1.000 elektrifizierten BMW 1er Coupés wurden und werden weltweit unterschiedlichste Nutzerstudien und Forschungsprojekte durchgeführt. Die Ergebnisse fließen direkt in die weitere Entwicklung der BMW Elektrofahrzeuge ein.

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