Stattauto München

Stattauto München

Wie es der Name schon andeutet, ist Regionalität beim Carsharing in München Realität. Nicht weniger als 25 Jahre betreibt das Unternehmen zugunsten unserer Umwelt sein System und darf es zu Recht als bewährt und etabliert bezeichnen. In seinen Anfängen stand eine finanzstarke Konkurrenz nicht zur Debatte – Eigenengagement und ideelle Zielsetzungen waren gefragt. Erst ein veränderter Zeitgeist brachte bloß gewinnorientierte Konkurrenten in den Markt an Carsharing-Anbieter.

Mittlerweile gehören sie zur Infrastruktur einer jeden Stadt. Heute bucht man bequem über die App für Smartphones oder am Stand-PC. Eine Buchung per Email wirkt dabei schon fast traditionell, wird aber nach wie vor gerne durchgeführt. Dennoch wird von Stattauto München eine Hotline unterhalten. Wer bereits eine Kundenkarte besitzt, erhält nach der Buchung eine PIN. Mit dieser kann der Fahrzeugschlüssel und die Tankkarte abgeholt werden. Das bedeutet bargeldloses Tanken – dieser Vorgang ist im Preis inkludiert. Nach der Benützung ist es am Stellplatz wieder abzustellen, er wurde dafür reserviert und man erspart sich eine Suche.

Warum geht die ökonomische Rechnung auf?

Von einem Fahrzeug aus der Flotte werden im Durchschnitt 5 Privat-PKWs ersetzt – für so viele erspart man sich die Neuanschaffung. Langjährige Erfahrung zeigt, dass ein Carsharing-Fahrzeug von 20-25 Personen langfristig geteilt wird. Weil diese bewusster und weniger fahren, rechnet man zehn weitere Autos dazu.

Die öffentliche Hand nimmt heute diese Berechnung als gesichert zur Kenntnis und legt sie den eigenen Abwägungen zugrunde – eine Förderung der Branche rechnet sich für die Allgemeinheit und Partnerschaften mit diversen Verbänden sind die Folge. Daraus ergeben sich für die Kunden zusätzliche Vorteile, die nicht allesamt hier aufgelistet werden können.

Der Fuhrpark von Stattauto München

Eingeteilt wird bei Stattauto München in drei Fahrzeugklassen für den „Normalgebrauch“, das sind Mini-, Klein- und Mittelklassewagen. Daneben werden Kleintransporter und Kleinbusse angeboten. Sie stehen ihrerseits in drei Größen zur Verfügung. Die Zielgruppe ist damit nicht nur der Privatkunde, der aus seiner Sicht vor einer adäquaten Auswahl steht, sondern auch Unternehmen.

Vergleicht man die Anzahl der Fahrzeuge mit jenen der großen Anbieter, kommt Stattauto München mit aktuellen 430 Stücken in München und seinem Umland auf eine stattliche Anzahl. In Sachen Verfügbarkeit und Auswahl steht er den überregional tätigen Carsharing-Unternehmen um nichts nach.

Last but not least managt ein Partnerschaftssystem die Anteilhabe an Autos anderer Anbieter womit die Kundenkarte in München auch der Schlüssel zu Mobilität in vielen anderen deutschen Städten darstellt.

Tarife von Stattauto München

Was wäre ein Tarifsystem bei Carsharing wert, würde es nicht auf individuelle Bedürfnisse eingehen? Es wäre teuer, zumindest für manche. Darum ist auch hier eine Navigation durch die verschiedenen Modelle unabdingbar – allerdings bietet eine kompakte PDF-Datei zum Download eine handfeste Basis nach einfach verständlichen Kriterien.

Grundsätzlich sind bei Vertragsabschluss eine Kaution in der Höhe von 500 €, 50 € Anmeldekosten und ein monatlicher Beitrag von 7 € zu leisten. Familien, Firmen und anderen Organisationen werden dabei interessante Vergünstigungen angeboten. Hinzu kommen freilich die Nutzungsgebühren für im entsprechenden Zeitraum erbrachte Leistungen.

Das Hauptkriterium ist dabei das Fahrzeugmodell, wofür am Beispiel eines Toyota Taris für jeden gefahrenen Kilometer 2,3 € verrechnet werden. Abschläge gibt es für die Uhrzeit und bei Tagestarifen mit einer Deckelung von 23 € für 24 Stunden. In Relation günstiger fährt man mit einem Wochentarif, der mit 115 € pauschaliert wird. Beim genannten Beispiel gilt ein Selbstbehalt für Schäden mit 100 €. Diverse Rabatte können schlagend werden, zum Beispiel ab einer Kilometeranzahl von 200.

Stattauto „Flexy“

Diese Kleinautos stehen in manchen Parkraumstationen der Münchner Innenstadt zum Mini-Preis parat. Ab einer Stunde für den Preis von 2,40 € erfolgt eine minutengenaue Abrechnung zu 0,04 Cent pro Minute. Eine normale Buchung reicht bis zu 30 Minuten vor dem Fahrtbeginn aus. Diese Autos sind zudem mit einem besonderen System ausgestattet: Legt man die Kundenkarte auf das vorgesehene Feld an der Windschutzscheibe, wird die Verfügbarkeit abgefragt und die Türen öffnen sich gegebenenfalls sofort. Eine automatische Buchung vor Ort wurde damit durchgeführt und die Fahrt kann schon losgehen.

Aussichten bei Stattauto München

Stattauto München ist nachhaltig bestrebt, seine Stationen auszubauen. Das Unternehmen ist daher immer auf der Suche nach geeigneten Plätzen. So mancher Grundstückbesitzer kann sich daher auf ein regelmäßiges Zubrot freuen, wenn er entsprechende Flächen zur Verfügung stellen kann.