book-n-drive

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Deutschlandweite Mobilität, ohne Anschaffungskosten, zwischen Traummodellen wählen, von Sonderausstattung profitieren, wovon man ansonsten oft nur träumen könnte – all diese Vorteile locken regelmäßig Neukunden von book-n-drive. Mit Jahresabschluss 2016 durfte es seinen 30.000en Kunden verbuchen. Seit dem Jahr 2000 kann der Betreiber immer wieder „eines draufsetzen“: eine Timeline präsentiert dem Betrachter seiner Webseite die Highlights bis zum Mai 2005 zurück, der Gründung.

Auch inhaltlich wird dort präsentiert, was für viele Menschen von Belang ist: „Kostenloses Parken bis zu drei Stunden am Flughafen“, „Alle Autos sind mit praktischer Kindersitzerhöhung ausgestattet“ und „Neue Wohnung oder nur neue Möbel? Mit book-n-drive klappt beides“. Mit Slogans dieser Art denkt wohl jeder die Möglichkeit an, zumindest unter gewissen Umständen auf die Services des Unternehmens zurückzugreifen.

book-n-drive – so funktioniert es!

Die Anmeldung geht einfach per Mausklick und ist im Basistarif nicht einmal mit Gebühren behaftet. Hier zeigt sich ein doch wichtiger Unterschied zu den meisten anderen Anbietern – eine Niedrigschwelligkeit, die für viele potentielle Kunden den entscheidenden Unterschied ausmacht. Denn eine gewisse Skepsis ist sicherlich vorhanden, Fremdfahrzeuge im Alltag einzusetzen und erst ein „Learn by doing“ zeigt, wie es wirklich abläuft.

Nach der Anmeldung erhält man den sogenannten Mobilitätspass. Alle Stationen und Mobilitätspartner sind damit zur direkten Ausgabe berechtigt. Er ist der Schlüssel für die gesamte Flotte. Ab Erhalt kann man online buchen und sofort das gekürte Auto in Betrieb nehmen. CityFlitzer, eine eigene Art von Kategorie, muss man nicht einmal buchen. Es reicht, diesen mit der Karte in Betrieb zu nehmen.

Fahrzeuge und Preise von book-n-drive

Auch dieser Anbieter bedient sich der praktischen Kürzel aus der Bekleidungsbranche für Größen: XS, S, M und L lauten die Unterteilungen, welche für die Preisfindung den Unterschied ausmachen und beim Auffinden freier, passender Fahrzeuge verwendet werden. Insgesamt stehen 820 Fahrzeuge zur Verfügung.

Tarife gibt es mit drei nicht besonders viele – aber im Detail findet sich wohl jeder darin wieder und eine angenehme Überschaubarkeit bei der Preisfindung kommt zu tragen. Interessant ist der Preis für ein Auto der Kategorie „Large“, also dem größten. Der Transporter kostet für einen Tag im Tarif „Komfort“ nur knapp 52 € – inklusive Benzin. Bei diesem Tarif werden monatlich 4,90 € fällig.

Beispiele

  • Einkaufsfahrt: 2 Stunden mit einem Opel aus der Klasse S innerhalb 20 km kostet inklusive Treibstoff nach den drei Tarifen gestaffelt 9,40 €, 12,40 € und 15,40 €.
  • Familienbesuch: 1 Tag lang einen Opel Vectra Kombi der Klasse M kommt in den Tarifgruppen mitsamt Kraftstoff auf 36,50 €, 51,50 € oder 66,50 €, wenn nicht mehr als 50 km gefahren wird.
  • Wochenendausflüge erfordern für 3 Tage mit nicht mehr als zurückgelegten 250 km je nach Tarif 84,50 €, 126,50 € oder 154,50 €. Man fährt einen Wagen der Klasse XS, nämlich den Citroen C1.
  • Umzug: Werden nicht mehr als 80 km angesteuert, kostet der Event für einen Tag mit einem Transporter, Klasse L, 58,50 €, 79,80 € oder 89,20 €.
  • Urlaubsfahrten werden in einer eigenen Kategorie präsentiert. Meistens handelt es sich um Pauschalen, die ab einem Tag Mietdauer greifen. Die Pakete werden mit Sicherheitsleistungen abgerundet, so dass kaum Risiken übrig bleiben. Gerade wenn man sich selber um nichts kümmern möchte, ist die Inanspruchnahme empfehlenswert. Bei diesen Paketen gibt es unter anderem eine Deckelung von 300 € beim Selbstbehalt.

Besonderheit – „Faircrash“

Hier wird eine Kleinschadenregelung angesprochen, die kleine Schäden an Kunststoff oder Blech betrifft, also eine relativ häufige Angelegenheit. Oft ist das mit hohen Kosten verbunden. Wer diese Kulanzlösung beanspruchen darf, muss solche Dinge nicht einmal melden. Konkret sind damit einzelne Kratzer ohne Dellen mit einem Höchstausmaß von 8 cm Länge gemeint. Bei bloßen Dellen ist eine Größe von bis zu einem 2 Euro-Stück erlaubt.

Eigene Zielsetzungen des Betreibers

book-n-drive möchte weiter wachsen. Zwar ist er mit dieser hohen Anzahl an Autos ohnehin der größte Carsharing-Anbieter im Rhein-Main-Gebiet aber das Netz der Stationen befindet sich in permanentem Wachstum.

Nach einer internen Umfrage ersetzt ein Fahrzeug seiner Flotte 10-12 Privatautos. Laut einer Studie aus der Schweiz zum Thema Carsharing und Umweltauswirkungen erspart jeder Kunde unserer Luft die Aufnahme von 290 kg CO2, wenn man ihn mit dem Durchschnittsfahrer vergleicht. Hier möchte auch book-n-drive noch weitere Beiträge leisten und setzt weiter auf Expansionskurs.