Bundesregierung plant stärkere Förderung für E-Busse

Symbolbild | Sileo E-Bus S18

Im Juni 2015 trat die Förderrichtlinie des Bundesverkehrsministeriums zur Elektromobilität in Kraft, seit damals wurden Investitionszuschüsse für die Beschaffung von rund 100 Elektrobussen in deutschen Städten bewilligt beziehungsweise beantragt. Für die Beschaffung und Inbetriebnahme von 89 dieselelektrischen Hybridbussen im öffentlichen Nahverkehr lobte das Bundesumweltministerium seit 2012 entsprechende Förderungen aus. Aktuell arbeitet die Bundesregierung an einer gestärkten Förderung für E-Busse, wie aus der Antwort auf eine kleine Anfrage der Fraktion der Bündnisgrünen im Bundestag hervorgeht

So möchte das Bundesumweltministerium, ab frühestens 1. Januar 2018, die Beschaffung von Elektrobussen mit einem bis zu 80-prozentigen Investitionszuschuss die Mehrkosten fördern. Dabei soll insbesondere die Umstellung ganzer Linien ab sechs Bussen bezuschusst werden. Das geplante Förderprogramm wird derzeit von der EU-Kommission geprüft und muss noch notifiziert werden.

Aktuell ist es so, dass die Anschaffung von bis zu fünf E-Bussen mit einem bis zu 40-prozentigen Zuschuss der Mehrkosten sowie die Ladeinfrastruktur mit bis zu 100 Prozent bezuschusst. Eine E-Bus-Quote, wie es sie aktuell bereits in London gibt, ist aktuell nicht geplant. Man möchte vielmehr Anreize durch vorhandene und geplante Fördermöglichkeiten setzen.

Quelle: ZfK – Stärkere Förderung für E-Busse geplant

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