Bosch verspricht Lösung, welche Elektromobilität für die breite Masse erschwinglich macht

Bosch

Mit seiner Aussage, dass Bosch Lösungen präsentiert, welche die Elektromobilität für die breite Masse erschwinglich machen, traf Dr. Rolf Bulander, Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions von Bosch, bei der North American International Auto Show (NAIAS) direkt ins Schwarze. Genau so etwas braucht man, um die Entwicklung bei E-Fahrzeugen voranzutreiben.

Hinter der Lösung verbirgt sich das elektrische Achsantriebssystem (eAxle), welches auf der NAIAS seine Weltpremiere feierte. Die Besonderheit an diesem ist, dass das elektrische Achsantriebssystem Getriebe, E-Maschine und Leistungselektronik in einem kompakten Gehäuse vereint. Hierdurch reduziert sich die Komplexität des E-Antriebs und macht den Antriebsstrang deutlich günstiger, kompakter und effizienter. Hierdurch kann Bosch bei der Herstellung auf viele Stecker, Kabel, Dichtungen und Lager verzichten. Hierdurch wird das System deutlich wirtschaftlicher und OEMs können die Produktionskosten sowohl für Elektro- als auch für Hybridfahrzeuge senken.

Positive Auswirkung auf Thermomanagement durch Bosch-Technologie

Die Thermomanagementstation zeigt, wie Bosch-Technologie Wärme und Kälte im Elektrofahrzeug effizient regelt und die Reichweite des Fahrzeugs vor allem bei winterlichen Bedingungen um bis zu 25 Prozent steigert. Durch den ganzheitlichen Ansatz wird dadurch ein energieeffizientes und kostengünstiges Heizen im Winter und Kühlen im Sommer ermöglicht.

Automatisiertes Fahren auch bei Bosch ein Thema

Bosch beschränkt sich nicht nur auf die Optimierung und Weiterentwicklung der Antriebstechnologie, sondern präsentiert auf der Messe zudem automatisierte und vernetzte Technologien, darunter eine der Schlüsselanforderungen auf dem Weg zum vollautomatisierten Fahren: das elektromechanische Lenkgetriebe (Electric Power Steering, EPS).

Bemerkenswert ist die Fail-Operational-Funktion, welche es dem Fahrer oder dem Autopilotsystem ermöglicht, selbstständig auf Notbetrieb umzuschalten. Im seltenen Fall eines Fehlers kann etwa 50 Prozent der elektrischen Lenkkraftunterstützung aufrechterhalten werden. Mit dieser Technologie können Fahrzeughersteller die Ausfallsicherheitsanforderungen erfüllen, die das amerikanische Verkehrsministerium und die US-Bundesbehörde für Straßen- und Fahrzeugsicherheit (National Highway Traffic Safety Association, NHTSA) in ihrer Richtlinie für automatisierte Fahrzeuge (Federal Automated Vehicles Policy) festgelegt haben.

Quelle: Bosch – NAIAS: Bosch zeigt, wie E-Mobilität für die breite Masse gelingen wird

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