Audi Betriebsrat klagt Produktionsstrategie ein

Audi AG

Vonseiten des Audi Betriebsrat scheint man mit der derzeitigen Strategie der Audi-Chefetage nicht so ganz einverstanden zu sein. Zumindest gab dies der Betriebsrat auf der zweiten Betriebsversammlung des Jahres zu verstehen. Aktuell sei keine richtige Strategie erkennbar, diese sei allerdings erforderlich, um vor allem die Heimatstandorte Ingolstadt und Neckarsulm für die elektrische Zukunft zu rüsten.

Peter Mosch, Audi-Gesamtbetriebsratsvorsitzende, forderte daher vom Vorstand der AUDI AG, eine zukunftssichere Produktionsstrategie die es zu erarbeiten und umzusetzen gilt. Denn Stockfehler werden in der aktuellen Situation nicht verziehen. Fertigungslinien müssen flexibler werden und Zusagen für neue Produkte für die Heimatstandorte sind aus seiner Sicht notwendig, um diese auszulasten.

Mosch wandte sich weiterhin in seiner Rede direkt an den Vorstandsvorsitzenden der AUDI AG, Rupert Stadler. Dieser müsse die Kommunikation des Unternehmens, gerade gegenüber der Belegschaft, deutlich verbessern und die Informationspolitik überdenken.

„Unsere Belegschaft macht unseren Erfolg überhaupt erst möglich. Sie ist der Schlüssel zum Erfolg und den darf man nie verlieren.“ – Peter Mosch, Audi-Gesamtbetriebsratsvorsitzende

Der aktuelle Wandel in der Automobilindustrie, der mit Digitalisierung, neuen Geschäftsmodellen und alternativen Antriebskonzepten einhergehe, könne nur dann im Sinne der Menschen gestaltet werden, wenn die gesamte Belegschaft informiert, eingebunden und entsprechend qualifiziert werde. Eine weitere Forderung, die der Audi Betriebsrat in den Raum gestellt hat. Zumindest aus Sicht der Mitarbeiter sei die Bereitschaft und Wille zur Qualifikation da, so der Betriebsrat.

Quelle: AUDI AG – Pressemitteilung vom 12.07.2017

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