AKASOL gründet zwei neue Produktionsstandorte zur Serienfertigung von Batteriesystemen

AKASOL
15 Kilometer nördlich von Darmstadt: Der neue Produktionsstandort von AKASOL in Langen. (Fotos: MP Holding)

Der Li-Ionen-Batteriesystem-Pionier AKASOL nimmt mit über 3.000 Quadratmetern neuer Hallen- und Bürofläche im hessischen Langen sowie weiteren 700 Quadratmetern Hallenfläche am Hauptsitz Darmstadt gleich zwei weitere Produktionsstandorte in Betrieb. Im zukünftig größeren Werk Langen sollen ab 2018 bis zu 150 Mitarbeiter Li-Ionen-Batteriesysteme für führende europäische Bushersteller in Serie montieren. Damit dies möglich ist, wird dort bis Ende des Jahres die automatisierte und Automotive-taugliche Serienproduktionslinie eingerichtet und in Betrieb gehen.

Im zweiten, neuen Werk am Hauptsitz Darmstadt ist die Kleinserienproduktion für zahlreiche Aufträge aus den Bereichen Nutzfahrzeuge, Bahn und Marine bereits angelaufen. Die Herstellung in den Darmstädter Produktionshallen konzentriert sich auf Kleinserien, Prototypen und Muster für Kunden aus den Bereichen Nutz- und Baufahrzeuge, Bahn und Marine. Insgesamt stehen AKASOL dann ungefähr 5.000 Quadratmeter Produktions- und Logistikfläche sowie 1.200 Quadratmeter Bürofläche zur Verfügung.

„Wir freuen uns sehr, denn zum einen haben wir mit dem Multipark Langen ideale Produktions- und Arbeitsbedingungen für die Serienproduktion in unmittelbarer Nachbarschaft zu unserem Hauptsitz Darmstadt gefunden. Zum anderen können wir durch unser neues zweites Werk in Darmstadt weitere Kapazitäten für die Kleinserienproduktion ausbauen. Kurz: Unsere Kunden profitieren von den skalierbaren und branchenspezifischen Produktionskapazitäten unserer neuen Werke. Damit eröffnen wir ein neues Kapitel unserer Firmengeschichte.“ – Sven Schulz, Geschäftsführer der AKASOL GmbH

Um nochmals auf die Fertigung im Werk Langen zurückzukommen. Dort sollen, in der ersten Ausbaustufe, Batteriesysteme für elektrisch betriebene Busse mit einer Gesamtkapazität von bis zu 300 MWh in Großserien hergestellt werden. Mit diesen lassen sich pro Jahr ca. 1.500 elektrifizierte Busse bestücken. In einem darauffolgenden, zweiten Schritt soll die Kapazität auf bis zu 600 MWh pro Jahr ausgebaut werden. Platz ist genügend vorhanden, um weitere Expansionsvorhaben zukünftig umzusetzen.

Die nachhaltig konzipierten Hallenflächen wurden 2016 fertiggestellt und entsprechen den neuesten Standards für Industriehallen. Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (Stuttgart) hat das Gebäude nach 40 Kriterien der DGNB-Gold-Richtlinien zertifiziert. Damit erfüllen die Bauten einen größtmöglichen Grad an Transparenz und Qualität hinsichtlich der Kriterien Ökologie, Ökonomie, soziokulturelle und funktionale Aspekte, Technik, Prozesse sowie Standort.

Quelle: AKASOL Pressemitteilung vom 16.05.2017

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